Und wenn ich bis 10 zähle, dann …

In der Hypnotherapie wird der Patient in einen Trance-Zustand versetzt, der in der Regel als sehr angenehme und tiefe Entspannung empfunden wird. Der Klient erlebt dabei teilweise lebhaft wahrgenommene innere Bilder oder Gefühle. In diesem Zustand ist man auch besonders empfänglich für Suggestionen. Dadurch können bisher verborgene Fähigkeiten aufgedeckt und verstärkt werden, die dem Patienten bei der Überwindung von Ängsten und einschränkenden Glaubenssätzen und Gewohnheiten helfen können.
Entgegen landläufiger Vorurteile ist der Patient im hypnotischen Zustand nicht „willenlos", im Gegenteil: Er ist Partner und aktiver Mitgestalter des Trance-Zustandes. Der Klient kann in diesem entspannten Zustand ganz normal mit dem Therapeut in Dialog treten.

Hypnotherapie kann man als die älteste Psychotherapieform der Welt bezeichnen. Hypnotische Rituale und das Herbeiführen von Trance-Zuständen sind bereits seit der Frühgeschichte der Menschheit bekannt. Hypnotherapie unterscheidet sich grundlegend von Bühnenhypnose. In rund 170 internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurde die Wirksamkeit von Hypnotherapie erwiesen, so dass diese Methode der Psychotherapie von allen Krankenkassen anerkannt wird. Außerdem konnte in mehreren Studien gezeigt werden, dass die Hypnotherapie mit anderen Psychotherapieformen, wie z.B. mit Verhaltenstherapie kombiniert werden kann, wodurch sich die Wirksamkeit erhöht und die Therapiedauer verkürzt. Die Erkenntnisse, die in diesen Sitzungen gewonnen werden, wirken oft nachhaltig, tief, versöhnend und kräftigend.

Eine Übersicht über die Studien finden sie hier:
Hypnoseforschung >>

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Beispiele für Indikationen für Anwendung von Hypnose in meiner Praxis:
•    Depressionen
•    Angststörungen
•    Phobien, z.B. soziale Phobie, Klaustrophobie, Flugangst
•    posttraumatische Belastungsstörungen
•    psychosomatische Störungen, z.B. Migräne, chronische Schmerzen
•    Leistungsbeeinträchtigungen
•    Beziehungsprobleme
•    Schwierigkeiten mit Kindern
•    Geringes Selbstwertgefühl
•    Essstörungen
•    Stressbedingte Probleme, z.B. Burnout
•    sexuelle Störungen
•    Schlafstörungen
•    Raucherentwöhnung
•    Gewichtsreduzierung
•    Sprechstörungen, Hemmungen, Erröten
•    Nervosität, innerer Unruhe und Zerrissenheit
•    Mangelndes Durchsetzungsvermögen
•    Nicht „Nein“ sagen können
•    Problemen nach Scheidungen und Trennungen (auch für Kinder)
•    Lernprobleme
•    Konzentrationsstörungen
•    Reduzierung von Prüfungsstress

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Private Kassen:
Liegt eine psychische Erkrankung vor (z.B. eine Depression), können die Kosten für eine Psychotherapie von den Privatkassen übernommen werden. Sind Sie privat versichert, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Versicherung, ob Ihr Versicherungstarif psychotherapeutische Leistungen einschliesst und in welchem Umfang.
 
Zusatzkrankenversicherungen- Heilpraktikerversicherungen:
Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Versicherung, ob und in welchem Umfang die Kosten für Psychotherapie erstattet werden.
 
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Gesetzliche Krankenkassen:
Es liegt keine Kassenzulassung vor. Die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist nur in Ausnahmefällen und unter bestimmten Voraussetzungen möglich.